Eindampfung

Die Eindampfung dient in erster Linie der Aufkonzentration von schwerflüchtigen Bestandteilen im Rückstand. Dieses Verfahren ist immer dann einzusetzen, wenn die Abwasserinhaltstoffe mit Wasserdampf schwerflüchtig sind. Bei leichtflüchtigen Inhaltstoffen werden Strippverfahren gewählt, bei denen gelöste Gase aus Flüssigkeiten mit Hilfe von Strippgasen (Dampf oder Inertgas) ausgetrieben werden. Bei der auch Gasphasenoxidation genannten Abwasserverbrennung werden in erster Linie organische Inhaltstoffe mit Sauerstoff chemisch oxidativ zerstört und in CO2,H2O, SOx, NOx und Hx umgewandelt. Diese Verfahren gehören zu den technisch und energetisch aufwendigsten bei der Abwasserbehandlung. Extraktive Verfahren basieren darauf, daß mit organischen Lösungsmitteln Schadstoffe dem Abwasser entzogen werden. Die vier Phasen dieser Vorgänge sind:

Durchmischung - Phasentrennung - Aufbereitung des Extraktes 

Weiterbehandlung des Abwassers

Bei den destillativen Verfahren werden Inhaltstoffe aus dem Abwasser thermisch ausgetrieben. Diese partielle Verdampfung bei erhöhten Temperaturen basiert auf dem Henry-Dalton'schen Gesetz. Gelöste Gase werden mit Hilfe von Strippmedien (Luft, Dampf) aus Abwässern ausgetrieben.