Klärschlammkompostierung

Biologische Methode zur Behandlung von Klärschlämmen, die in der Bundesrepublik Deutschland zur Zeit in etwa 30 Anlagen praktiziert wird. Die Verrottung (aerobe Zersetzung fester organischer Stoffe) kann in Mieten oder in Behältern (sogenannte Bioreaktoren) bei Temperaturen von etwa 65° Celsius ablaufen. Neben einer Belüftung ist die Beimengung organischen Kohlenstoffes erforderlich. Der entstehende Kompost ist hygienisch einwandfrei.

Unter Klärschlammkompost wird fertiges Rottegut verstanden, welches aus Klärschlamm von kommunalen biologischen Kläranlagen und Strukturmaterial zusammengesetzt ist und aus Kompostieranlagen stammt.