Probennahme

(sampling) Die Entnahme von Teilmengen aus einer definierten Gesamtmenge (nach Masse, Volumen und Anzahl) gemäß festgelegten Richtlinien. Für die Untersuchung können die Proben durch Mischen, Teilen, Zerkleinern und andere Verfahren vorbereitet werden.

Die Probennahme von Wasser ist sehr vielfältig:

Je nach Untersuchungsparameter und Beschaffenheit der Probennahmestelle muss die Wasserprobe auf eine bestimmte Art und Weise gezogen und der Probenehmer entsprechen gestaltet werden. Zeitabstände, äußere Einflüsse, richtiger Probennahmezeitpunkt, Veränderungen bei Transport, Konservierung und Lagerung, Bestimmungen vor Ort, Probenmenge, Probennahmebehälter, Vorgabe von Tiefen und gesetzliche Vorgaben sowie Richtlinien und Normen müssen dabei berücksichtigt werden. 

Bei Mischproben wird zwischen zeit- und mengenproportionalen Probennahmen unterschieden. Unter Stichproben wird eine einmalige Momentaufnahme verstanden.

Die tiefenintegrierte Schwebstoffprobenahme ist eine Methode zur Entnahme einer abflussbezogenen Probe an Schwebstoffen.

Die sachgerechte Probennahme ist eine wesentliche Voraussetzung zur richtigen Interpretation von Analysenergebnissen

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