Inhibitoren in Waschmitteln

(inhibiting agents in washing powders) Stoffe in Waschmitteln mit einer inhibierenden, also hemmenden Wirkung, auf bestimmte Stoffübergangsprozesse. Derartige Stoffe habe spezifische Funktionen:

  • Vergrauungsinhibitoren
  • Korrosionsinhibitoren
  • Farbübertragungsinhibitoren
  • Schaumregulatoren

Vergrauungsinhibitoren (vor allem Carboxylmethylcellulose, CMC) sollen den im Waschprozess gelösten Schmutz binden und fein verteilt in der Waschlauge halten und somit die "Vergrauung" der Wäsche verhindern. CMC gilt als schlecht abbaubar, setzt sich aber fast vollständig im Klärschlamm ab und gilt als ökologisch unbedenklich. 

Korrosionsinhibitoren, wie z.B. Natriumsilikat, setzen sich ebenfalls im Klärschlamm ab. Im Waschprozess lagert es sich auf Metallflächen an, schützt diese so vor der Lauge und unterstützt außerdem Enthärter und Tenside in ihrer Wirkung.

Farbübertragungsinhibitoren für Buntwäsche dienen der Verhinderung der Farbstoffübertragung, wie z.B. PVP (Polyvinylpyrrolidon). 

Schaumregulatoren sollen eine zu Starke Schaumbildung und somit das Überschäumen der Waschmaschine verhindern. Die ehemals zu diesem Zweck in Vollwaschmitteln eingesetzten Seifen wurden z.B. durch Silikone und Paraffine ersetzt.

--