Mikroorganismen

(microorganisms) Mikroorganismen gelten als die kleinsten, mikroskopisch darstellbare Lebewesen. Sie werden auch Mikroben genannt.

Zu den Mikroorganismen zählen Bakterien, einzellige zum Teil fädige Algen und Pilze, Hefen, Protozoen usw. Viren werden trotz ihrer geringen Größe nicht den Mikroorganismen zugeordnet, da sie sich nicht selbständig reproduzieren können, sondern auf Stoffwechselleistungen ihrer Wirtszellen angewiesen sind und somit nicht als "Lebewesen" gelten.

Alle Mikroorganismen haben durch ihre Fähigkeit, Biomasse zu stofflich umzusetzen (mineralisieren), einen hohen Stellenwert bei der Aufrechterhaltung des Stoffwechselgleichgewichtes der Natur. Dies geschieht dadurch, dass sie große und kompliziert gebaute organische Moleküle sowie kleine anorganische Moleküle als Nährstoffquelle nutzen, wodurch die chemischen Verbindungen in immer kleinere, einfach gebaute Strukturen abgebaut werden. Diese natürliche Fähigkeit wird technisch u.a. in der biologischen Abwasserreinigung genutzt. 

Abwasserrelevante Mikroorganismen können sehr gut unter dem Mikroskop beobachte werden. Im folgenden Film sind Ciliaten dargestellt.

Zum Film (1,9 MB)

Quelle: Stadtentwässerung Köln zur EXPO 2000

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