Düngung

(fertilisation, manuring) Einbringung von Düngemitteln in landwirtschaftlich genutzten Boden, um den Nährstoffentzug durch die Ernte auszugleichen, die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten oder zu erhöhen und damit die Erträge der Nutzpflanzen zu steigern. 

Grundsätzlich wird unterschieden zwischen:

Die Düngung spielt unter Umweltschutzgesichtspunkten eine große Rolle. So können zahlreiche Abfallarten entweder direkt (z. B. Jauche) oder nach entsprechender Behandlung (z. B. Müllkompost) zur Düngung verwendet werden. Dabei können jedoch im Abfall enthaltene Gifte (z. B. Cadmium) in den Boden und in die Nahrungskette der Lebewesen gelangen. 

Eine überdosierte Düngung (Überdüngung), insbesondere mit Phosphaten und Nitraten, kann Umwelt- und Gesundheitsschäden verursachen (z. B. Nitratbelastung des Grundwassers, Gesundheitsgefährdung durch hohe Nitratgehalte in Nahrungsmitteln). Den Umgang mit Düngemitteln regelt das Düngemittelgesetz.

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