Enteisenung

Entfernung von Eisen (Fe2+) aus dem Wasser durch oxidative Umwandlung (z.B. bei intensiver Belüftung) zu unlöslichem Fe3+.

Die Enteisenung wird vorwiegend in der Trinkwasseraufbereitung angewandt. Eisenionen sind in vielen Brunnenwassern in Konzentrationen enthalten, die den Geschmack des Wassers beeinträchtigen, störende Braunfärbung verursachen, zur Trübung beitragen und zur Verokerung von wasserführenden Systemen führen können. Die Entfernung des Eisens erfolgt mechanisch durch Flockung und Sedimentation oder Filtration nach vorheriger Oxidation des 2-wertigen Eisens zu 3-wertigem. Gebräuchliche Oxidationsmittel sind Sauerstoff (Luft), Ozon, Chlor und Permanganat. Ein oftmals durchaus erwünschter Nebeneffekt bei der Enteisenung ist die Entfernung von beträchtlichen Mengen an gelösten organischen Verunreinigungen.